Eingeweidebrüche

In unserer Praxis behandeln wir verschiedene Formen von Eingeweidebrüche:

Die Leiste bildet den Übergang zwischen Bauch und Oberschenkel. Ein Leistenbruch, oder auch Leistenhernie genannt, macht sich oftmals durch eine Ausstülpung oder ziehenden Schmerz in der Leistenregion bemerkbar.  Diese Schwellung ist beweglich und lässt sich oft wieder nach innen wegdrücken. In den meisten Fällen ist ein Leistenbruch ungefährlich, jedoch können sich Leistenbrüche unbehandelt vergrößern. Der Bruchinhalt, also zum Beispiel eine Darmschlinge, kann sich dann einklemmen und die Durchblutung gestört werden. Das führt zu starken Schmerzen und stellt einen Notfall dar, der sofort operiert werden muss.

Allgemein rät man, dass ein Leistenbruch immer einer Operation bedarf, auch wenn er keine oder nur leichte Beschwerden bereitet. Und zwar aus oben genanntem Risiko. Es gibt verschiedene Operationsverfahren, die allesamt die Rekonstruktion und Stabilisierung der Bauchwand zum Ziel haben. Wir führen den operativen Eingriff in Vollnarkose bei den Spreedocs im Ullsteinhaus in Berlin-Tempelhof durch.

Ein Nabelbruch, oder auch Nabelhernie genannt, bereitet oftmals keinerlei Beschwerden und wird daher von den Patienten nicht gleich bemerkt. Jedoch hinterlässt der Nabelbruch ein unschönes Äußeres, da eine kleine Vorwölbung im Bereich des Nabels sichtbar ist. Die Ursachen sind ähnlich denen des Leistenbruchs.

Allerdings können bei ein Nabelbruch auch  Schmerzen auftreten oder der Bruch verfärbt sich bläulich, was auf eine Einklemmung hindeutet. In diesem Fall ist das Darmgewebe eingeklemmt und dadurch in seiner Durchblutung beeinträchtigt. Das kann weitere Komplikationen nach sich ziehen. Deshalb muss ein eingeklemmter Nabelbruch sofort operiert werden.

Daher empfiehlt sich eine planmäßige Operation. Dabei wird der Bruch beseitigt und die Bauchdecke mit oder ohne Kunststoffnetz stabilisiert. Abschließend wird der Nabel kosmetisch rekonstruiert. Diese Operation führen wir in Vollnarkose bei den Spreedocs im Ullsteinhaus durch.

Unter einem Narbenbruch, oder auch Narbenhernie genannt, versteht man die erneute Vorwölbung oder den erneuten Bruch, der nach einer vorangegangenen Bauchoperation im Bereich der Operationsnarbe auftritt. Hält die durch eine Bauchoperation entstandene Narbe dem Druck im Bauchraum nicht mehr stand, kann es mit der Zeit zu einem Narbenbruch kommen. Nach einer Bauchoperation können verschiedene Faktoren wie beispielsweise Wundinfektionen, Wundheilungsstörungen, Blutungen direkt nach der Operation oder wiederholte Operationen über den gleichen Operationszugang sowie Rauchen oder Übergewicht die Entstehung eines Narbenbruches begünstigen.

Im Prinzip kann ein Narbenbruch überall im Bauch, besonders aber nach einer Leistenbruch-Operation, auftreten. Ein Narbenbruch sollte in der Regel immer operativ behandelt werden, da es von alleine nicht zu einer Rückbildung der Narbenhernie kommt. Bei dem operativen Eingriff wird ein Kunststoffnetz zur Herstellung einer stabilen Bauchwand verwendet. Die Operation wird von uns in Vollnarkose bei den Spreedocs im Ullsteinhaus durchgeführt.

Die Steißbeinfistel (Sinus pilonidalis) ist eine chronisch-entzündliche Entzündung über der Gesäßfalte. Ihr Entstehen noch nicht ganz geklärt und ist zudem von Patient zu Patient unterschiedlich, allerdings gibt es begünstigende Faktoren wie einwachsende Haare, angeborene Fehlbildung im Bereich des Steißbeins oder nicht vollständig ausgeheilte Blutergüsse. In der Regel muss jedoch einer Steßßbeinfistel operativ begegnet werden, um ein erneutes Auftreten zu vermeiden.

Der Eingriff wird von uns in Vollnarkose bei den Spreedocs im Ullsteinhaus durchgeführt. Die oft langwierige Nachsorge erfolgt in unserer Gemeinschaftspraxis in Berlin im Bezirk Tempelhof-Schöneberg.